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18Feb '14

Die Nutzung des Smartphones in Deutschland

Bereits über 90% der über 14-jährigen Deutschen besitzen ein Mobiltelefon nach aktueller BITKOM-Studie. Ein guter Wert.

Betrachtet man die Zahlen etwas genauer, so stellt man fest, dass nur ca. 40% der Handynutzer ein Smartphone besitzen. Damit rangieren wir in Deutschland nach einer Google Mobile Planet Studie, in der 48 Länder untersucht wurden, auf dem 27sten Platz.

Ca. 60% der deutschen Nutzer besitzt also noch ein „altes“, bzw. herkömmliches Handy.

Wir sind bzgl. der Marktdurchdringung im Mittelfeld. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südkorea oder in Saudi Arabien und Singapur sind wir bereits bei einer 70%en Durchdringung.

Die Zahlen in Deutschland steigen natürlich ständig. Über 80% der neu verkauften Handys sind Smartphones. Wir sind also auf einem guten Weg.

Aber was machen die Smartphone-Nutzer mit ihrem Telefon? Einer Studie von AOL und BBDO (Details und Untersuchungsgrundlagen unter http://aol.it/1dHoPZH) zufolge sieht das wie folgt aus:

Ein mobiles Gerät zu haben, bedeutet nicht zwangsläufig auch damit immer mobil unterwegs zu sein. 68% der Smartphoner nutzen das Gerät zuhause. Und das vorwiegend zur Entspannung. Es geht dann also nicht vorwiegend um das Netzwerken oder einkaufen. Der Nutzer möchte entspannen. Die Studie bezeichnet das als sog. „Ich-Zeit“.

Grundsätzlich unterscheidet die Studie 7 Motivationen, das Smartphone zu nutzen:

1. Selbstinszenierung, z.B.: Hobbys und Interessen, Nutzung 1%

2. Neugier, z.B.: Informationen und Nachrichten, Nutzung 4%

3. Vorbereitung, z.B. künftige Aktivitäten planen, Nutzung 7%

4. Organisation, z.B.: Tagesablauf, Gesundheit, Finanzen, Nutzung 11%

5. Einkaufen, z.B.: Dienstleistungen, Produkte suchen, Nutzung 12%

6. Netzwerken, z.B.: sich mit anderen austauschen, Nutzung 19%

7. Ich-Zeit, z.B.: Filme schauen, Klatschwebseite, Spiele, „Schaufensterbummel“ ohne Einkauf, Nutzung 46%

Bei der Planung von Werbeausgaben sollte diesen Nutzerinformationen Rechnung getragen werden. Bei der Etat-Verteilung im Online-Bereich muss in jedem Fall darauf geachtet werden, dass die Kanäle Online klassisch / mobil gemäß ihres Aufkommens auf der Webseite  entsprechend berücksichtigt werden. Bis dato werden mobile Medien kaum mit Werbung bedient.

Ihr
Martin Kudritzki

E-Mail: M.Kudritzki@online-werbung.de
Tel: +49 (451) 280 80-22

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